Symposium 2019

Programm

Vorläufiges Programm:

Preise für das Symposium 2019

bleiben im Vergleich zum letzten Jahr unverändert:

Hinweis: Kartenzahlung an der Tageskasse ist nicht möglich.

Vortragsprogramm:

- Vorträge am 29.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


Eröffnungsvortrag: 

 

Gesellschaft im Risiko – Wirkung auf das Gesundheitssystem am Beispiel Israel

 

Wenn eine Gesellschaft dem permanenten Risiko eines Terrorangriffs, Krieg oder gewalttätiger Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, hat das Folgen. Wie die israelische Gesellschaft besonders im Bereich des Gesundheitsbereichs damit umgeht, erklärt Dr. Elio Adler aus Berlin. 

 


Risikoanalyse im Krankenhaus / Vortrag von Detlef Cwojdzinski, Gesundheitsbehörde Berlin 

 

Die Risikoanalyse zu den kritischen Infrastrukturen eines Krankenhauses ist komplex und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der dafür notwindigen Methodik. Die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin hat zusammen mit Praxispartner Risikoanalysen in Krankenhäusern durchgeführt. Dieses Verfahren wird in Einzelschritten vergestellt. Die notwendigen Materialien werden erläutert. Zum Abschluss der Präsentation werden Handlungsempfehlungen gegeben. 


Stromausfall im Krankenhaus – Wie lange läuft das Stromaggregat? – Was tun, wenn Treibstoff knapp wird? / Vortrag von Uwe Weiß, Berufsfeuerwehr Aachen und Leiter der Werkfeuerwehr der Uniklinik Aachen

 

Erörterung der Ersatzmaßnahmen bei Stromausfällen in Krankenhäusern, Darstellung von Szenarien bei temporären, großflächigen und / oder langanhaltenden Stromausfällen mit Auswirkungen auf interne, externe und regionale Bereiche. Aufzeigen von Problemfeldern und Versorgungsengpässen bei standardisierten Ersatzmaßnahmen. Beschreibung von Lösungen für neue und alternative Methoden. 


Ressourcenmanagement – Medizinprodukte 

Vortrag von Dr. Dirk Schedler, Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln

 

Im Rahmen der Bewältigung eines Großschadensereignisses mit vielen Verletzten oder Erkrankten stellen Medizinprodukte eine essentielle aber leider auch endliche Ressource dar. Um in der initialen Phase der Mangelverwaltung kurzfristig größtmögliche Behandlungskapazitäten zur Verfügung zu haben, ist eine zentrale Erfassung aller dafür benötigten Medizinprodukte genauso essentiell, wie deren organisierte Mobilisation und deren sicherer Betrieb. Dies im Vorhinein planerisch sicherzustellen, ist eine große Herausforderung für jeden Krankenhausbetrieb. Anhand relevanter Beispiele sollen Kernpunkte der organisatorischen wie strukturellen Vorbereitungen dargestellt und mögliche Probleme beleuchtet werden. 


Arzneimittelversorgung des Katastrophenschutzdepots der Kliniken Köln

Vortrag von Dr. Viola Fuchs, Zentralapotheke der Kliniken der Stadt Köln 

 

Die Kliniken der Stadt Köln führen im Auftrag des Landes NRW ein Depot mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Versorgung von ca. 150 Verletzten im Falle eines Großereignisses im Raum Köln. Der Bereich "Arzneimittel" im Depot wird von der Klinikapotheke verwaltet. Der Vortrag beleuchtet den gesetzlichen Hintergrund, Aufbau und Führung des Depots und skizziert das Vorgehen im Ernstfall. 


Wie lange kann der Ausfall der Trinkwasserversorgung kompensiert werden?

Vortrag von Jan Bäumer, Institut für Rettungsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Köln

 

Text folgt in Kürze


Ausfall der Kommunikation – Was tun? Mobiltelefone, Funkgeräte, Läufer?

Vortrag von Dr. Peter-Friedrich Petersen, Klinikum Frankfurt-Höchst 

 

Text folgt in Kürze


- Vorträge am 30.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


 

Übung in Berlin - Polizeiliche Lage / Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Priv.Doz. Dr. Axel Franke, Detlef Cwojdzinski 

 

In Berliner Krankenhäusern wurden im Jahr 2018 insgesamt 15 unangekündigte Vollübungen durchgeführt. Einer dieser Übungen lag als Szenario ein Zweitschlag in der Notaufnahme zu Grunde. Die Übungsvorbereitung , die Übungsdurchführung wird vorgestellt. Ferner wird über die Übungsergebnisse berichtet. Diese werden zur Diskussion gestellt. Berichte von zwei externen Beobachtern aus den übenden Notaufnahmen runden die Präsentation ab. 


Sichtungsalgorithmen Präkklinik, Sichtungskategorien 

Vortrag von Jutta Schürmann-Lipsch,

Regie-Betrieb Rettungsdienst, Märkischer Kreis

 

Wie arbeitet der Rettungsdienst im Großschadensfall präklinisch und welche Bedeutung kann das für die Schnittstelle zur Klinik haben? In wie weit sind unsere Sichtungskategorien innerklinisch weiterverwendbar oder auch nicht? Außerdem: Bericht einer Übung mit dem Klinikum Lüdenscheid vom 05.01.2019. 


Sichtungsalgorithmen Klinik - Berliner Sichtungsalgorithmus 

Vortrag von André Solarek, Charité Berlin

 

Die Patientensichtung nimmt eine Schlüsselfunktion im Rahmen des erfolgreichen Managements von Katastrophen ein und dienst der korrekten Ressourcenallokation.

Die Analyse unangekündigter Krankenhaus-Katastrophenübungen zeigte Probleme der korrekten Einstufung von Patienten in die entsprechenden Sichtungskategorien (SK) mit relevanter Über- und Untertriagierung auf. 


Krisenintervention im Krankenhaus

Vortrag von Prof. Dr. Harald Karutz, Notfallpädagogisches Institut, Essen

 

Auch gerade in Krankenhausern werden Mitarbeitende, Patienten und ihre Angehörigen mit unterschiedlichsten Krisensituationen konfrontiert. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass professionelle Unterstützungsangebote nur in sehr wenigen Kliniken etabliert sind. Anhand von Beispielen wie z. B. einem Mitarbeitersuizid oder einer erfolglos verlaufenen Kinderreanimation werden typische Indikationen für eine klinische Krisenintervention aufgezeigt und hilfreiche Handlungsstrategien diskutiert. 


Forward Air Medevac in Gao 

UN-Einsatz der Bundeswehr in Mali

Vortrag von Dr. Stefan Kühn, Bundeswehrkrankenhaus Ulm

 

Bis Herbst 2018 beteiligte sich die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission in Mali mit einer Hubschrauberstaffel nebst Rettungsdienstpersonal als "Forwar Air Medevac" (primäre Hubschrauberrettung im Gefecht oder Gefechtsfeldrand). Als erster derartiger Einsatz außerhalb Afghanistans stellte er Material und Personal vo neue Herausforderungen. Ohne Implementierung in einen NATO-Einsatz fanden vertraute Routinen der Eigensicherung, der medizhinischen Maßnahme und selbst der Evakuierungsroutinen bei regelmäßigen Massenanfall von Verletzten grundsätzliche Anpassungen. Der Autor versucht Ihnen in dieser Präsentation aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als Arzt auf einem Rettungshubschrauber bei einem Massenafall von 18 schwerverletzten Soldaten einen Einblick in die Komplexität dieses Themas zu verschaffen.