Symposium 2020

Programm

Das Programm für das Symposium 2020 wird demnächst an dieser Stelle

veröffentlicht. 

Preise für das Symposium 2020

bleiben im Vergleich zu den Veranstaltungsjahren 2018 und 2019 unverändert:

Symposium 2019

Programm 2019

Wichtiger Hinweis:

Tickets bitte im Vorverkauf in unserem Online-Shop buchen! 

Nur so können wir garantieren, dass eine Teilnahme möglich ist.

Aufgrund der Nachfrage können wir nicht garantieren, dass an der Tageskasse noch Tickets erworben werden können. 

Preise für das Symposium 2019

bleiben im Vergleich zum letzten Jahr unverändert:

Hinweis: Kartenzahlung an der Tageskasse ist nicht möglich.

Ärztliche Kursleitung: 

Dr. Katja Scholtes

Vorstandsvorsitzende der DAKEP e.V.

Vortragsprogramm 2019:

- Vorträge am 29.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


Eröffnungsvortrag: 

 

Gesellschaft im Risiko – Wirkung auf das Gesundheitssystem am Beispiel Israel

 

Wenn eine Gesellschaft dem permanenten Risiko eines Terrorangriffs, Krieg oder gewalttätiger Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, hat das Folgen. Wie die israelische Gesellschaft besonders im Bereich des Gesundheitsbereichs damit umgeht, erklärt Dr. Elio Adler aus Berlin. 

 


Risikoanalyse im Krankenhaus / Vortrag von Detlef Cwojdzinski, Gesundheitsbehörde Berlin 

 

Die Risikoanalyse zu den kritischen Infrastrukturen eines Krankenhauses ist komplex und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der dafür notwindigen Methodik. Die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin hat zusammen mit Praxispartner Risikoanalysen in Krankenhäusern durchgeführt. Dieses Verfahren wird in Einzelschritten vergestellt. Die notwendigen Materialien werden erläutert. Zum Abschluss der Präsentation werden Handlungsempfehlungen gegeben. 


Stromausfall im Krankenhaus – Wie lange läuft das Stromaggregat? – Was tun, wenn Treibstoff knapp wird? / Vortrag von Uwe Weiß, Berufsfeuerwehr Aachen und Leiter der Werkfeuerwehr der Uniklinik Aachen

 

Erörterung der Ersatzmaßnahmen bei Stromausfällen in Krankenhäusern, Darstellung von Szenarien bei temporären, großflächigen und / oder langanhaltenden Stromausfällen mit Auswirkungen auf interne, externe und regionale Bereiche. Aufzeigen von Problemfeldern und Versorgungsengpässen bei standardisierten Ersatzmaßnahmen. Beschreibung von Lösungen für neue und alternative Methoden. 


Wie lange kann der Ausfall der Trinkwasserversorgung kompensiert werden?

Vortrag von Jan Bäumer, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn (BBK)

 

Vortrag zu den Ergebnissen einer Masterthesis hinsichtlich der Bewältigung eines Trinkwasserausfalles in einem Krankenhaus am Beispiel Köln-Merheim. Dabei wurde eine gesamtheitlicher Ansatz gewählt. Risikoanalyse (inkl. Kritikalität, Verwundbarkeit, Schadensausmaß, Eintrittswahrscheinlichkeit) und Beleuchtung der vorgeplanten und nicht vorgeplanten Maßnahmen / Ressourcen bei dem Krankenhaus, dem Wasserversorger, den BOS und der Privatwirtschaft.

Die Masterthesis wurde im Sommer 2018 an der TH Köln in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstellt. 


Ausfall der Kommunikation - Was tun? Mobiltelefone, Funkgeräte, Läufer?

Vortrag von Dr. Peter-Friedrich Petersen, Klinikum Frankfurt-Höchst

 

Text zur Inhaltsabgabe erscheint hier erst wenige Tage vor Beginn des Symposiums. 


Arbeitsschutz - PSA, was wofür? Schließkonzepte - Mitarbeiterausweise

Vortrag von Detlef Mertens, Kliniken der Stadt Köln gGmbH

 

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird bei allen Arbeiten und Tätigkeiten eingesetzt, welche Verletzungen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen hervorrufen könnten. Somit ist eine Reduzierung von Gefährdungen möglich, die durch andere Maßnahmen (technisch oder organisatorisch) nicht reduziert werden können. Der Bericht beleuchtet die praktische Anwendung und Auswahl für den Alltag. 


Wie sichert man die Notaufnahme? / Vortrag von Dr. Patric Talls, Zentrale Notaufnahme des Städtischen Klinikums Solingen gGmbH

 

Sicherheit und Schutz für Patienten und Personal ist bereits im Alltag von Zentralen Notaufnahmen ein immer wiederkehrendes Thema. Eine Vielzahl von Zutrittsmöglichkeiten, Schnittstellen und die Notwendigkeit, zuweilen auch gewalttätige Patienten zu behandeln, erschweren das Bestreben nach entsprechendem Schutz. Die Polizei ist in Notaufnahmen häufig zu Gast. Wie kann mit dieser Situation in einer größeren Bedrohungslage umgegangen werden? Annäherung an ein schwieriges Thema. 


Ressourcenmanagement – Medizinprodukte 

Vortrag von Dr. Dirk Schedler, Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln

 

Im Rahmen der Bewältigung eines Großschadensereignisses mit vielen Verletzten oder Erkrankten stellen Medizinprodukte eine essentielle aber leider auch endliche Ressource dar. Um in der initialen Phase der Mangelverwaltung kurzfristig größtmögliche Behandlungskapazitäten zur Verfügung zu haben, ist eine zentrale Erfassung aller dafür benötigten Medizinprodukte genauso essentiell, wie deren organisierte Mobilisation und deren sicherer Betrieb. Dies im Vorhinein planerisch sicherzustellen, ist eine große Herausforderung für jeden Krankenhausbetrieb. Anhand relevanter Beispiele sollen Kernpunkte der organisatorischen wie strukturellen Vorbereitungen dargestellt und mögliche Probleme beleuchtet werden. 


Arzneimittelversorgung des Katastrophenschutzdepots der Kliniken Köln

Vortrag von Dr. Viola Fuchs, Zentralapotheke der Kliniken der Stadt Köln 

 

Die Kliniken der Stadt Köln führen im Auftrag des Landes NRW ein Depot mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Versorgung von ca. 150 Verletzten im Falle eines Großereignisses im Raum Köln. Der Bereich "Arzneimittel" im Depot wird von der Klinikapotheke verwaltet. Der Vortrag beleuchtet den gesetzlichen Hintergrund, Aufbau und Führung des Depots und skizziert das Vorgehen im Ernstfall. 


 

Blut und Blutprodukte / Vortrag von Prof. Dr. Birgit Gathof, Uniklinik Köln 

 

Text folgt in Kürze. 


BMI / BMG

Bericht der Expertengruppe (Stand der Zertifizierung - Was ist geplant?)

 

Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Prof. Dr. Thomas Wurmb, OLT Dipl-Päd. Andreas Glatzel


Auswirkungen des GBA-Beschlusses auf besondere Lagen

 

Vortrag von Georg Jung, Gesundheitsbehörde Frankfurt a. M.:

Mit Umsetzung der neuen GBA-Regelung zur stationären Notfallversorgung ergeben sich bei besonderen Gefahrenlagen wie z.B. bei einem Massenanfall von Verletzten neue Herausforderungen. Ziel muss es sein, bestehende rettungsdienstliche präklinische Zuweisungskonzepte auf die neuen klinischen Anforderungen weiterzuentwickeln und auszurichten. 


- Vorträge am 30.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


 

Übung in Berlin - Polizeiliche Lage / Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Priv.Doz. Dr. Axel Franke, Detlef Cwojdzinski 

 

In Berliner Krankenhäusern wurden im Jahr 2018 insgesamt 15 unangekündigte Vollübungen durchgeführt. Einer dieser Übungen lag als Szenario ein Zweitschlag in der Notaufnahme zu Grunde. Die Übungsvorbereitung , die Übungsdurchführung wird vorgestellt. Ferner wird über die Übungsergebnisse berichtet. Diese werden zur Diskussion gestellt. Berichte von zwei externen Beobachtern aus den übenden Notaufnahmen runden die Präsentation ab. 


Übung in Erfurt / Vortrag von Dr. Beate Anette Lenk, Helios Klinikum Erfurt

und Georgios Leledakis, Helios Klinikum Krefeld

 

Im September 2018 fand in Erfurt eine sektorenübergreifende Terror-MANV-Übung statt. Im Vortrag wird darüber berichtet, wie die Vorbereitungen im Krankenhaus der Maximalversorgung erfolgen, welche Besonderheiten im Vorfeld zu beachten waren und welche Erfahrungen bei der Übung gemacht wurden. 


Übung in der Schweiz / Claudio Leitgeb

 

Nähere Informationen stehen derzeit nicht zur Verfügung. 


Die Wünsche der Gefahrenabwehr-Behörde an das Krankenhaus /

Vortrag von Thomas Weiler, Berufsfeuerwehr Köln

 

Es wird die notwendige Schnittstellenkommunikation zwischen Gefahrenabwehr-Behörde (Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz) und Gesundheitseinrichtung bei einem Ausgall einer kritischen Infrastruktur vorgestellt. Dabei wird der Bedarf zur abgestimmten Einsatzplanung der Gefahrenabwehr-Behörde und der Krankenhauseinsatzplanung aufgezeigt. 


Wünsche der Krankenhaus-Einsatzleitung an die Gefahrenabwehr-Behörde / 

Vortrag von Dr. Rainer Kram, Uniklinik Düsseldorf

 

Der Einsatzerfolg bei internen und externen Schadenslagen in einem Krankenhaus ist direkt von einer engen Vorbereitung und Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Gefahrenabwehr-Behörde abhängig. Kommunikationswege sind hier häufig nicht klar festgelegt. In der Klinik hat jedoch die Fortentwicklung einer Lage zum Teil erhebliche medizinische Konsequenzen. Hier bedarf es einer engen Kommunikation um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. 


Wünsche der Polizei an das Krankenhaus / Vortrag von Stefan Werner, Polizeipräsidium Köln

 

Text folgt in Kürze.


Sichtungsalgorithmen Präkklinik, Sichtungskategorien 

Vortrag von Jutta Schürmann-Lipsch,

Regie-Betrieb Rettungsdienst, Märkischer Kreis

 

Wie arbeitet der Rettungsdienst im Großschadensfall präklinisch und welche Bedeutung kann das für die Schnittstelle zur Klinik haben? In wie weit sind unsere Sichtungskategorien innerklinisch weiterverwendbar oder auch nicht? Außerdem: Bericht einer Übung mit dem Klinikum Lüdenscheid vom 05.01.2019. 


Sichtungsalgorithmen Klinik - Berliner Sichtungsalgorithmus 

Vortrag von André Solarek, Charité Berlin

 

Die Patientensichtung nimmt eine Schlüsselfunktion im Rahmen des erfolgreichen Managements von Katastrophen ein und dienst der korrekten Ressourcenallokation.

Die Analyse unangekündigter Krankenhaus-Katastrophenübungen zeigte Probleme der korrekten Einstufung von Patienten in die entsprechenden Sichtungskategorien (SK) mit relevanter Über- und Untertriagierung auf. 


Erfahrung mit dem TDSC-Kurs (chirurgisch-taktisches Vorgehen beim Terror-MANV) / Vortrag von Dr. Thomas Paffrath

 

Dargestellt werden Ziele und Erfahrungen des TDSC-Kurses ("Terror and Disaster surgical Care") der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, sowie die vermittelten konzeptionellen Gedanken zur Bewältigung einer Terrorlage in deutschen Krankenhäusern. 


Krisenintervention im Krankenhaus

Vortrag von Prof. Dr. Harald Karutz, Notfallpädagogisches Institut, Essen

 

Auch gerade in Krankenhausern werden Mitarbeitende, Patienten und ihre Angehörigen mit unterschiedlichsten Krisensituationen konfrontiert. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass professionelle Unterstützungsangebote nur in sehr wenigen Kliniken etabliert sind. Anhand von Beispielen wie z. B. einem Mitarbeitersuizid oder einer erfolglos verlaufenen Kinderreanimation werden typische Indikationen für eine klinische Krisenintervention aufgezeigt und hilfreiche Handlungsstrategien diskutiert. 


CRM - auch bei Sonderlagen? / Dr. Marcus Rall, InPASS GmbH bzw. 

Dr. Katharina Schmid für die Firma InPASS GmbH

 

Crew Resource Management CRM ist ein Konzept, welches bei fast allen Hochrisiko-Hochsicherheitsorganisationenen einen zentralen Bestandteil der Erhöhung der Handlungssicherheit von Teams darstellt. CRM reduziert die typischen Fehler durch menschliche Faktoren und führt zur effektiven Erhöhung der Handlungssicherheit und Effektivität von Teams in schwierigen Situationen. Seit 20 Jahren wird CRM auch in der Medizin eingeführt. Allmählich erlangt es große Akzeptanz. CRM optimiert den Alltag und die Sicherheit unter Alltagsbedingungen, ist aber unverzichtbar, wenn es kritisch wird. ... 


Forward Air Medevac in Gao 

UN-Einsatz der Bundeswehr in Mali

Vortrag von Dr. Stefan Kühn, Bundeswehrkrankenhaus Ulm

 

Bis Herbst 2018 beteiligte sich die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission in Mali mit einer Hubschrauberstaffel nebst Rettungsdienstpersonal als "Forwar Air Medevac" (primäre Hubschrauberrettung im Gefecht oder Gefechtsfeldrand). Als erster derartiger Einsatz außerhalb Afghanistans stellte er Material und Personal vo neue Herausforderungen. Ohne Implementierung in einen NATO-Einsatz fanden vertraute Routinen der Eigensicherung, der medizhinischen Maßnahme und selbst der Evakuierungsroutinen bei regelmäßigen Massenanfall von Verletzten grundsätzliche Anpassungen. Der Autor versucht Ihnen in dieser Präsentation aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als Arzt auf einem Rettungshubschrauber bei einem Massenafall von 18 schwerverletzten Soldaten einen Einblick in die Komplexität dieses Themas zu verschaffen. 


 

Behandlung chemietypischer Unfälle - wie macht es die Industrie?

Vortrag von Dr. Harald Bischof, Currenta GmbH & Co.OGH, Chemiepark Leverkusen  

 

In den Produktionsstätten der chemischen Industrie hat Mitarbeitersicherheit oberste Priorität. Trotz aller Vorkehrungen ereignen sich aber selten Produktkontaminationen. Nach einer kurzen Beschreibung der Arbeitsstätten werden beginnend von der Alarmierung, der richtigen Anfahrt, dem erlaubten Betreten des Gebäudes und den notwendigen persönlichen Schutzausrüstungen die Einsatzabläufe dargestellt. Es werden generelle Hinweise zur Dekontamination und Behandlung und einiger spezieller Substanzen gegeben. Das innerbetriebliche Rettungs- und Behandlungskonzept muss seine Fortsetzung in den weiter versorgenden Kliniken finden.