Symposium 2020

Programm 2020

Das vorläufige Programm können Sie hier einsehen: DOWNLOAD

Preise für das Symposium 2020

bleiben im Vergleich zu den Veranstaltungsjahren 2018 und 2019 unverändert:


Vortragsprogramm 2020:

- Vorträge am 24.04.2020:

Hier folgt in Kürze eine von den Referenten eingereichte kurze Beschreibung Ihrer geplanten Vorträge.


1.1】Brand im Marienhospital Düsseldorf /

Vortrag von Kalle Heitkötter, Gesundheitsamt Düsseldorf

 

 

Darstellung des rettungsdienstlichen Einsatz aus der Perspektive des LNA und der Einsatzleitung ...


1.2】Vorbeugender Brandschutz im Krankenhaus aus Sicht der Feuerwehr /

Vortrag von Bernd Schulzki, Berufsfeuerwehr Köln

 

 

Gesetzliche Rahmenbedingungen im Baugenehmigungsverfahren, Häufige Mängel bei Brandverhütungsschauen, Bedeutung des organisatorischen Brandschutzes im Krankenhaus


1.3】Bestandsschutz im Krankenhaus – wie gehen wir damit um? /

Vortrag von Prof. Dip.Ing. Reinhard Ries, ehem. Leiter der Berufsfeuerwehr Frankfurt a. M. 

 

 

  • Erkenntnisse aus Bränden, Herausforderungen für Personal und Einsatzkräfte
  • Verschiedene Ansätze zur Erreichung der Schutzziele 
  • Organisatorischer / betrieblicher Brandschutz als Chance

 


1.4】Nächtlicher Brand in der TBC-Lungenklinik /

Vortrag von Dr. Jörg Schmidt, Berufsfeuerwehr Köln 

 

Am 29.07.2019 entfachte sich ein Brand im Tbc-Isolationsteil der Lungenklinik der Städtischen Kliniken Merheim, der Feuerwehr, Rettungsdienst und das Krisenmanagement der Klinik massiv forderte. Der Vortrag beleuchtet in mehreren Phasen die Informationstände, Entscheidungen, Wirkungen und die Vereinbarungen zur Zusammenarbeit von öffentlicher Gefahrenabwehr und Klinik - einschließlich der Herausforderungen bei Isolationspatienten.

 


2.1】Arzneimittel-Versorung in einer globalen Krise – Was ist zu leisten? / 

Vortrag von Ursula Steffens, BBK Bonn

 

Großschadensereignisse, Katastrophen oder kriegerische Konflikte gehen mit personellen und / oder materiellen Engpässe einher. Doch auch im Alltag kommt es bereits regelmäßig zu Verknappungen und Lieferengpässen bei Arzneimitteln und Medizinprodukten. Eine Bevorratung von Sanitätsmaterial ist daher für die Bewältigung solcher Szenarien unerlässlich. 

 

Der Vortrag soll Ihnen einen Überblick über die Bevorratung von Sanitätsmaterial in Deutschland geben. Dabei soll es vor allem um die Sanitätsmaterialbevorratung des Bundes gehen, aber auch um allgemeine rechtliche Grundlagen und Zuständigkeiten.


2.2】Host Nation Support – was bedeutet es für Krankenhäuser aus Sicht des MMCC/EMC? /

Vortrag von Dr. Maren Kosak

 

 Das Multinational Medical Coordination Centre/European Medical Command (MMCC/EMC) ist das zentrale Koordinierungselement für militärische Sanitätsdienste in Europa. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die sanitätsdienstliche zivil-militärische Zusammenarbeit im multinationalen Umfeld. Die Erstellung eines sanitätsdienstlichen Lagebildes und das "Patient Flow Management" sind weitere Arbeitsfelder. Der sog. Host Nation Support ist Bestandteil dieser Arbeitsfelder und betrifft natürlich auch die Krankenhäuser. Aus Sicht des MMCC/EMC kommen auf die Krankenhäuser je nach Ausgangslage (Lagebild) unterschiedliche Herausforderungen zu.

2.3】Aufrechterhaltung der Staatsfunktion – Auswirkung auf Krankenhäuser /

Vortrag von Harald Erkens, Bundesministerium für Gesundheit

 

...


2.4】Konzeption Zivile Verteidigung – Bedeutung für den Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz /

Vortrag von Dr. Barbara Kowalzik

 

 Weltweite Risiken und Bedrohungslagen bedeuten sicherheitspolitische Herausforderungen für die Gesellschaft. Mit der Veröffentlichung der Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) hat die Bundesregierung darauf reagiert. Die KZV gibt den Rahmen für notwendige Anpassungen an ein sich wandelndes Sicherheitsumfeld und die damit einhergehenden Anforderungen an die Zivile Verteidigung und Notfallvorsorge des Bundes vor. Der Vortrag beleuchtet die daraus resultierenden Auswirkungen auf den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz. 


2.5】Hybride Bedrohungen – Was heißt das für ein Krankenhaus? /

Vortrag von Giulio Gullotta, BBK Bonn, Abt. Wissenschaft und Technik

 

 "Hybride Bedrohungen" ist seit einigen Jahren im internationalen sicherheitspolitischen Diskurs der Oberbegriff für Phänomene, die kurz-, mittel- aber auch langfristig schädigend in Gesellschaften wirken, in der Regel von Staaten genutzt werden und bewusst unterhalb der Schwelle eines klassischen konventionellen Krieges oder Angriffs liegen. Der Vortrag umreißt einige dieser Phänomene, die sich auf die Leistungserbringung von Krankenhäusern auswirken (können) und geht auch auf vorbereitende Maßnahmen ein. 




- Vorträge am 25.04.2020:


3.1】Zertifizierung KTQ – Erfahrungsbericht und Ausblick / 

Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Kliniken der Stadt Köln

 

Die DAKEP e.V. hat gemeinsam mit der KTQ eine Zertifizierung der Krankenhausalarm- und -einsatzplanung auf dem Weg gebracht. Es wird darüber berichtet. 


3.2】Sekundärschäden – Business Continuity Management /

Vortrag von Benedict Gross, München

 

Was ist eigentlich, wenn das Krankenhaus selbst zum Patient wird? Wenn wichtige Funktionsbereiche oder Ressourcen ausfallen aber die Patientenversorgung weitergehen muss? Damit neben Krankenhausalarmplänen kein blinder Fleck auf der Verwundbarkeit des eigenen Betriebs bleibt, müssen insbesondere KRITIS-Krankenhäuser Business Continuity Management betreiben. Der Vortrag gibt einen Überblick dieser Managementdisziplin und spannt den Bogen zu Krankenhausalarmplanung, Risiko- und Krisenmanagement.


3.3】Worauf achtet der Auditor? /

Martin Meilwes, Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH, Detmold 

 

 Im Rahmen der Auditierung von Krankenhäusern zum Umsetzungsstand einer zeitgemäßen Alarm- und Einsatzplanung und eines wirkungsvollen Großschadenmanagements werden häufig Defizite in den unterschiedlichsten Bereichen erkennbar. Von grundlegenden Brandschutz-Themen über die Führungsstrukturen im Einsatzfall bis hin zu Vorgaben für konkrete Bedrohungslagen zeigt sich in vielen Einrichtungen Handlungsbedarf. In dem praxisorientierten Vortrag wird dargestellt, mit welcher Schwerpunktsetzung der externe Auditor das Management interner und externer Gefahrenlagen hinterfragt und welche typischen Defizite beispielhaft in den auditierten Kliniken zu identifizieren sind. 


4.1】Kampfmittelbeseitigung aus Sicht des Ordnungsamtes /

Vortrag von Marcus Kühlem, Ordnungsamt der Stadt Köln

 

 

  • Kurze Ausführung zur Historie in Köln während und nach dem 2. Weltkrieg
  • Aufgabe der Ordnungsamtbehörde und Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie rechtliche Stellung der Ordnungsbehörden
  • Kampfmittelüberprüfung und Folgen eines aufgefundenen Kampfmittels 

4.2】"Der Tag, an dem die Bombe kam ..." / 

Vortrag von Dr. Torsten Thiel, Krankenhaus Porz am Rhein, Köln

 

 Im Dezember 2019 wurde im nahen Umfeld des Krankenhaus Porz am Rhein ein 250 kg schwerer Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Hieraus ergab sich die Konsequenz der Komplettevakuierung der Klinik.

Der Zeitraum der Vorbereitung dieser Maßnahme betrug lediglich 3,5 Tage.

Der Vortrag stellt einen Fallbericht der vorbereitenden Maßnahmen sowie den Ablauf der Evakuierung dar.


4.3】Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Behörden /

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner

 

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5.1】Innerklinische Sichtung – Ergebnis der Konsensuskonferenz 2019 /

Vortrag von Dr. Felix Kolibay, Uniklinik Köln

 

...


5.2】Innerklinischer Behandlungsplatz /

Vortrag von Dr. Maximilian Kippnich, Universitätsklinikum Würzburg

 

Ein wichtiges Werkzeug zur präklinischen Bewältigung eines Massenanfalls von Notfall-Patienten ist der Einsatz eines Behandlungsplatzes (BHP). Unter bestimmten Umständen ist der Aufbau am oder in der Nähe des Schadensortes jedoch nicht sinnvoll. Durch den Aufbau eines BHP innerhalb eines Krankenhauses können die Behandlungskapazitäten an den akut gestiegenen Bedarf angepasst werden, während die Funktionalität eines Klinikums aufrecht erhalten werden kann.


5.3】200 Übungen – ein Resümee /

Vortrag von Detlef Cwojdzinski, Berlin 

 

 

Seit 1985 werden in Berlin Übungen in den 38 Aufnahmekrankenhäusern durchgeführt. Im Jahr 2019 fand die 200. Übung statt. Aus all diesen Übungen haben sich vielfältige Erkenntnisse ergeben, welche die Vorsorge in Berlin kontinuierlich verbessert haben. Über die Ergebnisse wird berichtet.


5.4】Selbsteinweiser – wie geht man damit um? / 

Vortrag von Ines Lampe, Freie Stadt Hamburg, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ...

 

 Die bestehenden Krankenhausalarmpläne bereiten Krankenhäuser nicht auf einem Massenanfall von "Selbsteinweisern" vor. Impulsvortrag mit einer anschließenden Diskussion in einer Expertenrunde welche Vorbereitungen, Möglichkeiten und Lösungen es geben könnte.


6.1】Handbuch Krankenhausalarm- und -einsatzplanung /

Vortrag von Dr. Barbara Kowalzik

 

 Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erstellt zusammen mit der DAKEP e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ein Handbuch Krankenhausalarm- und Einsatzplanung. Dabei stehen Praktikabilität und einfache Umsetzbarkeit im Vordergrund. Das Handbuch ist ausdrücklich kein Musteralarmplan, sondern versteht sich als Handlungsempfehlung für eine individuelle Krankenhausalarm- und –-einsatzplanung. Neben den genannten Partnern wird das Projekt auch von Vertreterinnen und Vertretern einiger Länder, weiteren medizinischen Fachgesellschaften und nationalen Expertinnen und Experten unterstützt. Das Handbuch wird nach Fertigstellung, hoffentlich zeitgerecht zum DAKEP-Symposium, allen Krankenhäusern kostenlos zur Verfügung gestellt.


6.2】Forschungsprojekt QUARZ-SAND – QM in der Katastrophenmedizin / 

Vortrag von Marcel Zill, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein 

 

 In dem vom BBK geförderten Forschungsprojekt werden Qualitätsindikatoren für sanitätsdienstliche Einheiten in katastrophenmedizinischen Einsätzen den Versorgungsstufen 3 und 4 entwickelt. Nach Identifikation der Qualitätsindikatoren im Rahmen einer Literaturrecherche, einem zweistufigen Delphi-Verfahren sowie umfangreichen Expertengesprächen erfolgt die Evaluation u. a. mittels Übungen in einer hierfür entwickelten Datenbank. Ziel ist die künftige kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität in Großschadenslagen, um das bestmögliche Outcome für Patienten und Einsatzkräfte zu ermöglichen.




Symposium 2019

Programm 2019

Preise für das Symposium 2019

bleiben im Vergleich zum letzten Jahr unverändert:

Ärztliche Kursleitung: 

Dr. Katja Scholtes

Vorstandsvorsitzende der DAKEP e.V.

Vortragsprogramm 2019:

- Vorträge am 29.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


Eröffnungsvortrag: 

 

Gesellschaft im Risiko – Wirkung auf das Gesundheitssystem am Beispiel Israel

 

Wenn eine Gesellschaft dem permanenten Risiko eines Terrorangriffs, Krieg oder gewalttätiger Auseinandersetzungen ausgesetzt ist, hat das Folgen. Wie die israelische Gesellschaft besonders im Bereich des Gesundheitsbereichs damit umgeht, erklärt Dr. Elio Adler aus Berlin. 

 


Risikoanalyse im Krankenhaus / Vortrag von Detlef Cwojdzinski, Gesundheitsbehörde Berlin 

 

Die Risikoanalyse zu den kritischen Infrastrukturen eines Krankenhauses ist komplex und erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der dafür notwindigen Methodik. Die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin hat zusammen mit Praxispartner Risikoanalysen in Krankenhäusern durchgeführt. Dieses Verfahren wird in Einzelschritten vergestellt. Die notwendigen Materialien werden erläutert. Zum Abschluss der Präsentation werden Handlungsempfehlungen gegeben. 


Stromausfall im Krankenhaus – Wie lange läuft das Stromaggregat? – Was tun, wenn Treibstoff knapp wird? / Vortrag von Uwe Weiß, Berufsfeuerwehr Aachen und Leiter der Werkfeuerwehr der Uniklinik Aachen

 

Erörterung der Ersatzmaßnahmen bei Stromausfällen in Krankenhäusern, Darstellung von Szenarien bei temporären, großflächigen und / oder langanhaltenden Stromausfällen mit Auswirkungen auf interne, externe und regionale Bereiche. Aufzeigen von Problemfeldern und Versorgungsengpässen bei standardisierten Ersatzmaßnahmen. Beschreibung von Lösungen für neue und alternative Methoden. 


Wie lange kann der Ausfall der Trinkwasserversorgung kompensiert werden?

Vortrag von Jan Bäumer, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn (BBK)

 

Vortrag zu den Ergebnissen einer Masterthesis hinsichtlich der Bewältigung eines Trinkwasserausfalles in einem Krankenhaus am Beispiel Köln-Merheim. Dabei wurde eine gesamtheitlicher Ansatz gewählt. Risikoanalyse (inkl. Kritikalität, Verwundbarkeit, Schadensausmaß, Eintrittswahrscheinlichkeit) und Beleuchtung der vorgeplanten und nicht vorgeplanten Maßnahmen / Ressourcen bei dem Krankenhaus, dem Wasserversorger, den BOS und der Privatwirtschaft.

Die Masterthesis wurde im Sommer 2018 an der TH Köln in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erstellt. 


Ausfall der Kommunikation - Was tun? Mobiltelefone, Funkgeräte, Läufer?

Vortrag von Dr. Peter-Friedrich Petersen, Klinikum Frankfurt-Höchst

 

Text zur Inhaltsabgabe erscheint hier erst wenige Tage vor Beginn des Symposiums. 


Arbeitsschutz - PSA, was wofür? Schließkonzepte - Mitarbeiterausweise

Vortrag von Detlef Mertens, Kliniken der Stadt Köln gGmbH

 

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird bei allen Arbeiten und Tätigkeiten eingesetzt, welche Verletzungen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen hervorrufen könnten. Somit ist eine Reduzierung von Gefährdungen möglich, die durch andere Maßnahmen (technisch oder organisatorisch) nicht reduziert werden können. Der Bericht beleuchtet die praktische Anwendung und Auswahl für den Alltag. 


Wie sichert man die Notaufnahme? / Vortrag von Dr. Patric Talls, Zentrale Notaufnahme des Städtischen Klinikums Solingen gGmbH

 

Sicherheit und Schutz für Patienten und Personal ist bereits im Alltag von Zentralen Notaufnahmen ein immer wiederkehrendes Thema. Eine Vielzahl von Zutrittsmöglichkeiten, Schnittstellen und die Notwendigkeit, zuweilen auch gewalttätige Patienten zu behandeln, erschweren das Bestreben nach entsprechendem Schutz. Die Polizei ist in Notaufnahmen häufig zu Gast. Wie kann mit dieser Situation in einer größeren Bedrohungslage umgegangen werden? Annäherung an ein schwieriges Thema. 


Ressourcenmanagement – Medizinprodukte 

Vortrag von Dr. Dirk Schedler, Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln

 

Im Rahmen der Bewältigung eines Großschadensereignisses mit vielen Verletzten oder Erkrankten stellen Medizinprodukte eine essentielle aber leider auch endliche Ressource dar. Um in der initialen Phase der Mangelverwaltung kurzfristig größtmögliche Behandlungskapazitäten zur Verfügung zu haben, ist eine zentrale Erfassung aller dafür benötigten Medizinprodukte genauso essentiell, wie deren organisierte Mobilisation und deren sicherer Betrieb. Dies im Vorhinein planerisch sicherzustellen, ist eine große Herausforderung für jeden Krankenhausbetrieb. Anhand relevanter Beispiele sollen Kernpunkte der organisatorischen wie strukturellen Vorbereitungen dargestellt und mögliche Probleme beleuchtet werden. 


Arzneimittelversorgung des Katastrophenschutzdepots der Kliniken Köln

Vortrag von Dr. Viola Fuchs, Zentralapotheke der Kliniken der Stadt Köln 

 

Die Kliniken der Stadt Köln führen im Auftrag des Landes NRW ein Depot mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Versorgung von ca. 150 Verletzten im Falle eines Großereignisses im Raum Köln. Der Bereich "Arzneimittel" im Depot wird von der Klinikapotheke verwaltet. Der Vortrag beleuchtet den gesetzlichen Hintergrund, Aufbau und Führung des Depots und skizziert das Vorgehen im Ernstfall. 


 

Blut und Blutprodukte / Vortrag von Prof. Dr. Birgit Gathof, Uniklinik Köln 

 

Text folgt in Kürze. 


BMI / BMG

Bericht der Expertengruppe (Stand der Zertifizierung - Was ist geplant?)

 

Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Prof. Dr. Thomas Wurmb, OLT Dipl-Päd. Andreas Glatzel


Auswirkungen des GBA-Beschlusses auf besondere Lagen

 

Vortrag von Georg Jung, Gesundheitsbehörde Frankfurt a. M.:

Mit Umsetzung der neuen GBA-Regelung zur stationären Notfallversorgung ergeben sich bei besonderen Gefahrenlagen wie z.B. bei einem Massenanfall von Verletzten neue Herausforderungen. Ziel muss es sein, bestehende rettungsdienstliche präklinische Zuweisungskonzepte auf die neuen klinischen Anforderungen weiterzuentwickeln und auszurichten. 


- Vorträge am 30.04.2019:

Nachfolgende Inhaltsangaben zu den einzelnen Vorträgen sind noch im Aufbau. 


 

Übung in Berlin - Polizeiliche Lage / Vortrag von Dr. Katja Scholtes, Priv.Doz. Dr. Axel Franke, Detlef Cwojdzinski 

 

In Berliner Krankenhäusern wurden im Jahr 2018 insgesamt 15 unangekündigte Vollübungen durchgeführt. Einer dieser Übungen lag als Szenario ein Zweitschlag in der Notaufnahme zu Grunde. Die Übungsvorbereitung , die Übungsdurchführung wird vorgestellt. Ferner wird über die Übungsergebnisse berichtet. Diese werden zur Diskussion gestellt. Berichte von zwei externen Beobachtern aus den übenden Notaufnahmen runden die Präsentation ab. 


Übung in Erfurt / Vortrag von Dr. Beate Anette Lenk, Helios Klinikum Erfurt

und Georgios Leledakis, Helios Klinikum Krefeld

 

Im September 2018 fand in Erfurt eine sektorenübergreifende Terror-MANV-Übung statt. Im Vortrag wird darüber berichtet, wie die Vorbereitungen im Krankenhaus der Maximalversorgung erfolgen, welche Besonderheiten im Vorfeld zu beachten waren und welche Erfahrungen bei der Übung gemacht wurden. 


Übung in der Schweiz / Claudio Leitgeb

 

Nähere Informationen stehen derzeit nicht zur Verfügung. 


Die Wünsche der Gefahrenabwehr-Behörde an das Krankenhaus /

Vortrag von Thomas Weiler, Berufsfeuerwehr Köln

 

Es wird die notwendige Schnittstellenkommunikation zwischen Gefahrenabwehr-Behörde (Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz) und Gesundheitseinrichtung bei einem Ausgall einer kritischen Infrastruktur vorgestellt. Dabei wird der Bedarf zur abgestimmten Einsatzplanung der Gefahrenabwehr-Behörde und der Krankenhauseinsatzplanung aufgezeigt. 


Wünsche der Krankenhaus-Einsatzleitung an die Gefahrenabwehr-Behörde / 

Vortrag von Dr. Rainer Kram, Uniklinik Düsseldorf

 

Der Einsatzerfolg bei internen und externen Schadenslagen in einem Krankenhaus ist direkt von einer engen Vorbereitung und Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Gefahrenabwehr-Behörde abhängig. Kommunikationswege sind hier häufig nicht klar festgelegt. In der Klinik hat jedoch die Fortentwicklung einer Lage zum Teil erhebliche medizinische Konsequenzen. Hier bedarf es einer engen Kommunikation um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. 


Wünsche der Polizei an das Krankenhaus / Vortrag von Stefan Werner, Polizeipräsidium Köln

 

Text folgt in Kürze.


Sichtungsalgorithmen Präkklinik, Sichtungskategorien 

Vortrag von Jutta Schürmann-Lipsch,

Regie-Betrieb Rettungsdienst, Märkischer Kreis

 

Wie arbeitet der Rettungsdienst im Großschadensfall präklinisch und welche Bedeutung kann das für die Schnittstelle zur Klinik haben? In wie weit sind unsere Sichtungskategorien innerklinisch weiterverwendbar oder auch nicht? Außerdem: Bericht einer Übung mit dem Klinikum Lüdenscheid vom 05.01.2019. 


Sichtungsalgorithmen Klinik - Berliner Sichtungsalgorithmus 

Vortrag von André Solarek, Charité Berlin

 

Die Patientensichtung nimmt eine Schlüsselfunktion im Rahmen des erfolgreichen Managements von Katastrophen ein und dienst der korrekten Ressourcenallokation.

Die Analyse unangekündigter Krankenhaus-Katastrophenübungen zeigte Probleme der korrekten Einstufung von Patienten in die entsprechenden Sichtungskategorien (SK) mit relevanter Über- und Untertriagierung auf. 


Erfahrung mit dem TDSC-Kurs (chirurgisch-taktisches Vorgehen beim Terror-MANV) / Vortrag von Dr. Thomas Paffrath

 

Dargestellt werden Ziele und Erfahrungen des TDSC-Kurses ("Terror and Disaster surgical Care") der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, sowie die vermittelten konzeptionellen Gedanken zur Bewältigung einer Terrorlage in deutschen Krankenhäusern. 


Krisenintervention im Krankenhaus

Vortrag von Prof. Dr. Harald Karutz, Notfallpädagogisches Institut, Essen

 

Auch gerade in Krankenhausern werden Mitarbeitende, Patienten und ihre Angehörigen mit unterschiedlichsten Krisensituationen konfrontiert. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass professionelle Unterstützungsangebote nur in sehr wenigen Kliniken etabliert sind. Anhand von Beispielen wie z. B. einem Mitarbeitersuizid oder einer erfolglos verlaufenen Kinderreanimation werden typische Indikationen für eine klinische Krisenintervention aufgezeigt und hilfreiche Handlungsstrategien diskutiert. 


CRM - auch bei Sonderlagen? / Dr. Marcus Rall, InPASS GmbH bzw. 

Dr. Katharina Schmid für die Firma InPASS GmbH

 

Crew Resource Management CRM ist ein Konzept, welches bei fast allen Hochrisiko-Hochsicherheitsorganisationenen einen zentralen Bestandteil der Erhöhung der Handlungssicherheit von Teams darstellt. CRM reduziert die typischen Fehler durch menschliche Faktoren und führt zur effektiven Erhöhung der Handlungssicherheit und Effektivität von Teams in schwierigen Situationen. Seit 20 Jahren wird CRM auch in der Medizin eingeführt. Allmählich erlangt es große Akzeptanz. CRM optimiert den Alltag und die Sicherheit unter Alltagsbedingungen, ist aber unverzichtbar, wenn es kritisch wird. ... 


Forward Air Medevac in Gao 

UN-Einsatz der Bundeswehr in Mali

Vortrag von Dr. Stefan Kühn, Bundeswehrkrankenhaus Ulm

 

Bis Herbst 2018 beteiligte sich die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission in Mali mit einer Hubschrauberstaffel nebst Rettungsdienstpersonal als "Forwar Air Medevac" (primäre Hubschrauberrettung im Gefecht oder Gefechtsfeldrand). Als erster derartiger Einsatz außerhalb Afghanistans stellte er Material und Personal vo neue Herausforderungen. Ohne Implementierung in einen NATO-Einsatz fanden vertraute Routinen der Eigensicherung, der medizhinischen Maßnahme und selbst der Evakuierungsroutinen bei regelmäßigen Massenanfall von Verletzten grundsätzliche Anpassungen. Der Autor versucht Ihnen in dieser Präsentation aufgrund seiner eigenen Erfahrungen als Arzt auf einem Rettungshubschrauber bei einem Massenafall von 18 schwerverletzten Soldaten einen Einblick in die Komplexität dieses Themas zu verschaffen. 


 

Behandlung chemietypischer Unfälle - wie macht es die Industrie?

Vortrag von Dr. Harald Bischof, Currenta GmbH & Co.OGH, Chemiepark Leverkusen  

 

In den Produktionsstätten der chemischen Industrie hat Mitarbeitersicherheit oberste Priorität. Trotz aller Vorkehrungen ereignen sich aber selten Produktkontaminationen. Nach einer kurzen Beschreibung der Arbeitsstätten werden beginnend von der Alarmierung, der richtigen Anfahrt, dem erlaubten Betreten des Gebäudes und den notwendigen persönlichen Schutzausrüstungen die Einsatzabläufe dargestellt. Es werden generelle Hinweise zur Dekontamination und Behandlung und einiger spezieller Substanzen gegeben. Das innerbetriebliche Rettungs- und Behandlungskonzept muss seine Fortsetzung in den weiter versorgenden Kliniken finden.